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Sommerschnittkurs 2019 „Sommerriss- und Sommerschnitt“ bei den Walheimer Obst-, Garten- und Blumenfreunden

Der diesjährige Sommerschnittkurs der Walheimer Obst-, Garten- und Blumenfreunde  zum Thema „Sommerriss und Sommerschnitt“  fand bei großer Hitze statt. Vorstand Klaus Wölfl begrüßte die engagierten Besucher –allesamt häufige Gäste mit großer Fachkunde. Aufgrund dieser Besucherkonstellation stellte Fachwart Alfred Ruff seinen Theorieteil um, verzichtete auf allgemeine Erläuterungen und ging auf einzelne Fragestellungen ein. Anhand der konkreten Fragestellungen wurde dann ausgeführt, dass der Sommerriss /-schnitt von Anfang Mai bis ca. Ende Juni durchgeführt werden kann und für alle Obstbaumarten sinnvoll ist, deren Wachstum gehemmt werden soll.  Dies wird erreicht, indem die Laubmasse reduziert und dadurch Energie vernichtet wird. Im Gegensatz dazu wirkt der Winterschnitt wachstumsfördernd. Maßgebend für die Beurteilung, ob das Wachstum stark oder schwach ist, ist die Länge des einjährigen Triebes. Im Weiteren wurde auf die Kräuselkrankheit bei den Pfirsichen, die Schnittzeitpunkte bei Rosen, Feigen, Mandeln, Süßkirschen, Zwetschgen und Träuble eingegangen sowie Fressschäden durch Frostspanner an Kirschenzweigen vorgestellt. Die Kirschfruchtfliege findet ihr Paradies in nicht abgeernteten Bäumen, der Erwerbsobstbau geht hier mit Pflanzenschutzmitteln während der Gelbfärbung der Früchte gegen den Schädling vor, ansonsten sind die Früchte leider wurmig. Bei den Quitten sind kaum Verbissschäden durch Frostspanner festzustellen, diese Obstsorte ist manchmal vom Feuerbrand betroffen.

Nach dem Theorieteil im Schatten folgte unter Anleitung der Fachwarten Jörg Heffner und Heinz Joos der praktische Teil mit Ausführungen an den Apfelsäulenbäumen, Erziehungsschnitt an einem Zwetschgenbaum sowie einem Kirschenbaum sowie an Apfelbäumen.  Die Fragen der sachkundigen Teilnehmer konnten so jeweils vor Ort im persönlichen Gespräch diskutiert werden.

Der Nachmittag schloss mit kühlen Getränken, Stärkung und gemütlichem Zusammensitzen  im schattigen Bereich.

 

  

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Schnittkurs Schulgarten

Interessanter und gut besuchter Schnittkurs am 30.03.2019 im Schulgarten

 

Am vergangen Samstag begrüßte der erste Vorsitzende des Vereins, Klaus Wölfl die zahlreichen Teilnehmer und vor allem auch Teilnehmerinnen zu dem Schnittkurs an Zier- und Beerensträuchern im Schulgarten. Die Besucher folgten interessiert den fachkundigen Ausführungen der Gartenbauingenieurin Martina Rist von der Obst- und Gartenbauberatungsstelle des Landratsamtes Ludwigsburg. Nach einer kurzen Einführung zu den sinnvollen und zweckmäßigen Werkzeugen und deren Pflege ging es an die Sträucher: Entsprechend den geäußerten Wünschen begann Frau Rist mit den Johannisbeeren.

Die roten und schwarzen Träuble kann man außer an der Frucht auch am Geruch des Holzes auseinanderhalten – das praktische Beispiel überzeugte die Nasen.Nach der grundsätzlichen theoretischen Einführung, dass nach dem Schnitt etwa 10 -12 ein- bis vierjährige Zweige am Busch verbleiben sollen, erfolgte in reger Abstimmung mit den Teilnehmern die eigentliche Schnittmaßnahme.  Einzelfragen wurden direkt erläutert, zum Beispiel ist das Anschneiden nur noch bei nicht standhaften Büschen eine Empfehlung, ansonsten wird davon abgesehen. Auch das Anhäufeln war ein Thema: da die Beerensträucher  Adventivwurzeln bilden, ist eine ausreichende Erdüberdeckung wichtig, um einen guten Bodenkontakt zu erreichen – dafür ist auch das tiefe Einpflanzen wichtig. Anschaulich erläuterte Frau Rist auch, wie das Alter der Zweige zu erkennen ist. Kriterium hierfür ist vor allem die Rinde. Ein junger Zweig hat eine braune, glatte Rinde, während die Rinde des älteren Zweiges grau und rissig ist.

Im weiteren wurden der Sommerflieder, der Frühjahrsschnitt an Stauden sowie Bergelia (dünne Blätter entfernen) , Sommerhimbeeren ( direkt nach der Ernte schneiden, 7-8 Triebe/m, nicht anschneiden), Rosen (sonniger Standort, Veredelungsstelle in den Boden, anhäufeln, im Herbst zurückschneiden und im Frühjahr fertig schneiden, zwei Augen stehen lassen)  und Lavendel ( im Frühjahr grünes Holz auf 1/3 zurückschneiden, teilweise alte Triebe ganz ausschneiden) detailliert besprochen.

Auch beim traditionellen geselligen Abschluss im Weingut Eberhard Klein gab es wieder einen umfangreichen fachkundigen Austausch. Herzlichen Dank  an Eberhard und Karin Klein für die hervorragende Bewirtung.

 

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Sommerschnittkurs am 23.06.2018

Bei sonnigem Wetter trafen sich die Interessierten – einschließlich zweier Bürgermeisterkandidaten- im Bonholz:

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden, Klaus Wölfl, übernahm Uwe Kesel die fachliche Einführung in die Thematik und erläuterte die moderne und doch schon seit mehr als einem Jahrhundert bekannte Technik des Sommerschnitts.  Konkret führte er Grundlagen und Unterschiede der drei Techniken Reisen, Schneiden und Pinisieren aus.

Beim Reisen geht es darum, Wassergeschosse wegzureisen und damit auch gleich die schlafenden Augen im Bereich des Astansatzes zu entfernen. Die Wundheilung ist im Sommer besser als im Winter. Der Name Juniriss kommt vom Durchführungszeitraum: danach wird es zu holzig und die Zweige können nicht mehr gerissen werden.

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Wie schneide ich meine Ziersträucher, Beerensträucher und Obstbäume im Hausgarten?

Diese Frage wurde bei der Schnittunterweisung im Walheimer Schulgarten am 17 März 2018 ausführlich und qualifiziert beantwortet:

Vereinsvorsitzender Klaus Wölfl begrüßte die trotz kalten Wetters zahlreich erschienen Gäste und Referenten. Nach der Einführung in eine kleine Werkzeugkunde durch Jörg Heffner erläuterte Dietmar Kux, Gärtner und seit 10 Jahren Fachwart im Nachbarverein Bönnigheim qualifiziert und interessant die Besonderheiten beim Schneiden von Sträuchern.  Wichtiger Hinweis – und an praktischen Beispielen erläutert- war, dass die allermeisten Sträucher immer wieder verjüngt werden müssen, um dem Vergreisen und Verkahlen vorzubeugen. Dabei ist es wichtig, das alte Holz unten abzuschneiden. Dabei sollte das Gesamtbild „Strauch“ erhalten bleiben.  Auf die Besonderheiten bei Tuja, Flieder und Sommerflieder wurde vor Ort eingegangen und auch Rückfragen beantwortet.

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Baumschnittkurs 2017 Lug

 Schnittkurs an jungen und alten Obstbäumen

Nach dem Januar- Schnittkurs im Schulgarten, bei welchem das Schneiden u.a. von Spindelbäumen vorgestellt und erläutert wurde, folgte am 25. März 2017 die Schulung an Obsthochstämmen.

Bei diesen stehen insbesondere die Leitäste im Vordergrund. Fachwart Alfred Ruff erläuterte, dass Augenmerk und Schwerpunkt des Schnitts vom Alter des Baumes abhängen: Im ersten Jahr (Pflanzjahr) erfolgt der Pflanzschnitt, dann folgen 6-8 Jahre Erziehungschnitt, bevor es in den Verjüngungsschnitt übergeht. Die einzelnen Schnitte wurden vor Ort erläutert und auch gleich diskutiert.

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