Einen wie gewohnt interessanten und vielfältigen Schnittkurs erlebten die Besucher des Schnittkurses am vergangenen Samstag im Schulgarten: Herr Alexander Weißbarth von der Obstbauberatungsstelle des Landratsamtes nahm sich den Johannisbeersträuchern an, welche am besten gleich nach der Ernte geschnitten werden sollten. Die Vermehrung funktioniert, wenn man einen einjährigen Zweig mit vielen Knospen so eingräbt, dass bis auf 3-4 Knospen alle unter der Erde sind und Wurzeln ansetzen können, dafür dürfen die Knospen beim Eingraben nicht beschädigt werden, dann ist Wachstumspotential vorhanden um einen neuen Busch wachsen zu lassen.
Der diesjährige Schnittkurs im Wannengraben begann wie immer: hervorragend vorbereitete Bäume, ein Fachwart, der Grundsätze und Details erläuterte und auf Schädlinge, Krankheiten und Schnittweisen einging.
Anschließend versuchten sich die Teilnehmer selber und nahmen sich einen eigenen Apfelbaum vor: kranke Triebe zurückschneiden, Sommerriss wo noch möglich und ansonsten Sommerschnitt: das sollte im kommenden Jahr zu einem reduzierten Wachstum führen.
Bei typischem Aprilwetter Mitte März begrüßten Waltraut Grötzinger und Evelin Bezner vom Ausschuss Frau Hüttner-Münst von der Obstbauberatungsstelle des Landratsamtes. Frau Hüttner-Münst hat bereits den Fachvortrag zum Zukunftsgarten gehalten und führte praxisnah in die Thematik ein und ging auf die vielfältigen Angebote im Schulgarten ein:
Bei den Träuble unterscheidet sich der Schnitt für schwarze Träuble (riechen nach Cassis) und rote bzw. weiße Johannisbeeren, da sie an unterschiedlichem Holz tragen. Schwarze tragen am einjährigen Holz, rote und weiße am mehrjährigen
auch wenn bereits viele Schnittkurse besucht wurden – es gibt immer neue Erkenntnisse und Informationen:
So war es auch bei dem diesjährigen Sommerschnittkurs bei Familie Baur im Wannengraben. Recarta Langanke begrüßte die Besucher und Herr Weißbarth führte wieder fachkundig und auf Einzelfragen eingehend durch den Nachmittag: So können Herbstzeitlose nur durch frühzeitiges Mähen ausgezehrt werden und Läuse lassen sich an Obst- und Gemüsepflanzen am hervorragend mit Marienkäfern bekämpfen. Dies konnte auch live am Sauerkirschbaum beobachtet werden.
Am vergangenen Samstag hatten die Obst-, Garten- und Blumenfreunde zu dem schon traditionellen Schnittkurs im Schulgarten eingeladen: Herr Weißbarth von der Fachberatung des Landratsamtes war wieder nach Walheim gekommen und führte fachkundig durch den Schnittkurs. Die Vielfalt des Schulgartens war Grundlage für einen abwechslungsreichen, auf die Fragen der TeilnehmerInnen eingehenden Schnittkurs.
Recarta Langanke begrüßte im Namen der Walheimer Obst-Garten- und Blumenfreunde die zahlreichen Besucher im Wannegraben und vor allem Herrn Weißbarth von der Fachberatung des Landratsamtes. Herr Weißbarth führte an den Apfelbäumen der Familie Baur allumfassend in das Thema ein: An den Bäumen konnte er die Unterschiede zwischen Sommerriss im Juni und dem üblicherweise etwas später möglichen Sommerschnitt anschaulich darstellen:
Mit dem Sommerriss werden die einjährigen Triebe, insbesondere die Wassergeschosse entfernt. Dabei ist aber gut zu überlegen, welche Triebe auf diese Art entfernt werden sollen, da mit dem Riss auch die schlafenden Augen an der Ausbringung entfernt werden und dort nichts nachwächst. Damit kann die Blattmasse auch für das kommende Jahr reduziert werden.
Der diesjährige Sommerschnittkurs der Walheimer Obst-, Garten- und Blumenfreunde zum Thema „Sommerriss und Sommerschnitt“ fand bei großer Hitze statt. Vorstand Klaus Wölfl begrüßte die engagierten Besucher –allesamt häufige Gäste mit großer Fachkunde. Aufgrund dieser Besucherkonstellation stellte Fachwart Alfred Ruff seinen Theorieteil um, verzichtete auf allgemeine Erläuterungen und ging auf einzelne Fragestellungen ein. Anhand der konkreten Fragestellungen wurde dann ausgeführt, dass der Sommerriss /-schnitt von Anfang Mai bis ca. Ende Juni durchgeführt werden kann und für alle Obstbaumarten sinnvoll ist, deren Wachstum gehemmt werden soll. Dies wird erreicht, indem die Laubmasse reduziert und dadurch Energie vernichtet wird.
Interessanter und gut besuchter Schnittkurs am 30.03.2019 im Schulgarten
Am vergangen Samstag begrüßte der erste Vorsitzende des Vereins, Klaus Wölfl die zahlreichen Teilnehmer und vor allem auch Teilnehmerinnen zu dem Schnittkurs an Zier- und Beerensträuchern im Schulgarten. Die Besucher folgten interessiert den fachkundigen Ausführungen der Gartenbauingenieurin Martina Rist von der Obst- und Gartenbauberatungsstelle des Landratsamtes Ludwigsburg. Nach einer kurzen Einführung zu den sinnvollen und zweckmäßigen Werkzeugen und deren Pflege ging es an die Sträucher: Entsprechend den geäußerten Wünschen begann Frau Rist mit den Johannisbeeren.
Bei sonnigem Wetter trafen sich die Interessierten – einschließlich zweier Bürgermeisterkandidaten- im Bonholz:
Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden, Klaus Wölfl, übernahm Uwe Kesel die fachliche Einführung in die Thematik und erläuterte die moderne und doch schon seit mehr als einem Jahrhundert bekannte Technik des Sommerschnitts. Konkret führte er Grundlagen und Unterschiede der drei Techniken Reisen, Schneiden und Pinisieren aus.
Beim Reisen geht es darum, Wassergeschosse wegzureisen und damit auch gleich die schlafenden Augen im Bereich des Astansatzes zu entfernen. Die Wundheilung ist im Sommer besser als im Winter. Der Name Juniriss kommt vom Durchführungszeitraum: danach wird es zu holzig und die Zweige können nicht mehr gerissen werden.
Diese Frage wurde bei der Schnittunterweisung im Walheimer Schulgarten am 17 März 2018 ausführlich und qualifiziert beantwortet:
Vereinsvorsitzender Klaus Wölfl begrüßte die trotz kalten Wetters zahlreich erschienen Gäste und Referenten. Nach der Einführung in eine kleine Werkzeugkunde durch Jörg Heffner erläuterte Dietmar Kux, Gärtner und seit 10 Jahren Fachwart im Nachbarverein Bönnigheim qualifiziert und interessant die Besonderheiten beim Schneiden von Sträuchern. Wichtiger Hinweis – und an praktischen Beispielen erläutert- war, dass die allermeisten Sträucher immer wieder verjüngt werden müssen, um dem Vergreisen und Verkahlen vorzubeugen. Dabei ist es wichtig, das alte Holz unten abzuschneiden. Dabei sollte das Gesamtbild „Strauch“ erhalten bleiben. Auf die Besonderheiten bei Tuja, Flieder und Sommerflieder wurde vor Ort eingegangen und auch Rückfragen beantwortet.
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